bei einigen Dokus und Filmen werden keine Informationen automatisch erkannt. Ich bearbeite daher diese Film-Informationen (Plakat, Titel, Zusammenfassung etc.) manuell.
Weil meine SSD nicht groß genug ist und auch nicht immer alle Filme ständig verfügbar sein müssen, entferne ich von Zeit zu Zeit diese Filme mit den “bearbeiteten” Informationen.
Ich denke mal die Informationen über diese Filme wandern dann in den Papierkorb.
Zu einem späteren Zeitpunkt kann es durchaus vorkommen, dass ich mir diese Filme wieder einmal ansehen möchte und kopiere sie daher wieder auf die SSD.
Frage: Was muss ich tun, damit die von mir bearbeiteten Filminformationen beim Hochladen der Filme wieder angezeigt werden ?
Weiß nicht, ob “Papierkorb nach jedem Scan nicht löschen” hier der richtige Ansatz ist ?
Mit der Zeit würde der Papierkorb ja auf eine stattliche Größe anwachsen und 99% Daten enthalten, die kein Mensch mehr braucht.
Gibt es eine vernünftige Lösung für diese Anforderung, um die Information einzelner manuell bearbeiteter Filme zu behalten, oder bleibt letzten Endes nur die Lösung über den Papierkorb ?
Hi!
Soweit ich weiß, ist wirklich der beste Weg, das Du sagst: Den Papierkorb nach jedem Scan nicht löschen. Die Datenmenge ist vernachlässigbar…
Noch sinnvoller ist es allerdings, wenn Du in deinem System einfach noch eine normale Festplatte einbaust. Dort lagerst Du sämtliche Filme und Dokus, etc… Die Geschwindigkeit ist mehr als ausreichend für das abspielen… Dann sparst Du Dir die ganze Problematik und läufst nicht Gefahr, das etwas verschwindet, von den selbst gepflegten Daten…
Sicherung nicht vergessen von den Datenbanken und MetaOrdnern
Sofern du als Containerformat mp4 benutzt, kannst du eine Menge an Metadaten in der Videodatei direkt ablegen. Plex liest die wichtigsten, wie Titel und Beschreibung.
Das geht nur mit mp4/m4v!
Poster lagern als separate Datei im selben Unterordner.
@Cadfaels
Ganz lieben Dank für Deine Einschätzung und die Tipps. Werde sie mir mal durch den Kopf gehen lassen und schauen, welche Strategie für mich die beste ist. Da ich erst vor kurzem auf PLEX umgestiegen bin, gibt’s noch nicht viel zu verlieren, wenn’s nicht klappen sollte.
Gruß
Chris
@OttoKerner
Danke Otto für Deine prompte Rückantwort. In der Tat sind die Serien überwiegen mkv und mp4. Nur ein paar alte Serien noch in avi. Da die Filme alle in mp4 und mkv sind, klingt das Ablegen der Metadaten direkt in der Videodatei spannend. Werde mich damit gleich mal befassen. Poster müssen vermutlich den gleichen Dateinamen haben wie die Filme - aber das finde ich noch raus.
@Cadfaels
Eines würde mich zum Papierkorb noch interessieren.
Bei mir läuft der Plex-Server auf einer Synology NAS und dort befindet sich auch der Ordner PlexMediaServer.
Nun zu meiner Frage:
Bei dem Papierkorb, der in den Plex-Einstellungen nicht gelöscht werden soll, handelt es sich dabei um den NAS-Standardpapierkorb für den Freigegeben Ordner PlexMediaServer, oder legt Plex innerhalb seines AppData-Verzeichnisses seinen eigenen, d.h. einen zweiten separaten Papierkorb an ?
Plex hat einen eigenen “Papierkorb” (welcher eigentlich keiner ist).
Alle Titel in Plex’ interner Datenbank, deren Medien-Datei beim letzten Zugriff nicht verfügbar war, wird als “nicht verfügbar” aufgelistet.
Mit einem Papierkorb-Symbol.
Solange nicht der Plex-interne “Papierkorb” geleert wird, bleiben die Datenbank-Einträge erhalten.
(Sofern die Mediendateien später wieder zugreifbar/verfügbar sind, verschwindet das Papierkorb-Symbol nach einem erneuten Mediatheken-Scan.)
Die Informationen kannst Du als XML von Plex herunterladen. Poster und Fanart ebenfalls. Die XML Daten und Bilder gibt es nicht nur für Filme sondern auch für Serien, Staffeln, Episoden, Alben, Interpreten, Bilder, …
Für einzelnen Content geht das über die Oberfläche von Plex:
Für die Entwickler empfehle ich diese offizielle Lektüre. Mit wenigen Zeilen Code in der Programmiersprache der Wahl bekommt man das gesammelte Wissen von Plex vollständig verfügbar aufbereitet: